Gestapelte Variante, basierend auf den Standard-Strichcodes Code 39 und Code 128...
CODABLOCK ist als gestapelte Variante zu den Standard-Strichcodes Code 39 und Code 128 entwickelt worden, um den Datenzusammenhang einer Nachricht zu erhalten, wenn die Etikettenbreite nicht ausreicht und mehrere kürzere Strichcodes gedruckt werden müssen.
Jede Zeile enthält einen Zeilenindikator zur Orientierung für das Lesegerät und zwei Prüfzeichen um den Inhalt der Gesamtnachricht abzusichern. Es wird in drei Codablockvarianten unterschieden.
CODABLOCK A: Basierend auf der Struktur von Code 39 können bis 22 Zeilen, zu je 1 bis 61 Daten (max. 1340) generiert werden. Das Prüfzeichen über die Gesamtnachricht errechnet sich nach Modulo 43.
CODABLOCK F: Basierend auf der Struktur von Code 128 können 2 bis 44 Zeilen, zu je 4 bis 62 Daten (max. 2725) generiert werden.
CODABLOCK 256: Diese Variante ist wie CODABLOCK F aufgebaut, jedoch mit einem eigenen Start-/Stopzeichen. Es können 2 bis 44 Zeilen, zu je 4 bis 62 Daten (max. 2725) generiert werden. Jede Zeile verfügt über eine eigene Fehlerkorrektur, so dass kleine Beschädigungen wieder rekonstruiert werden können.
Vorteil: Erhöhte Datensicherhiet eines CODABLOCK Etiketts im Vergleich zum Lesen verschiedener Einzeletiketten zu einer Gesamtnachricht. Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und Informationsdichte. Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden, da sich CODABLOCK auf bereits bestehende Strichcodierungen stützt. Das Zusammensetzen der einzelnen Zeilen zur Gesamtnachricht kann auch im übergeordneten Rechnersystem folgen.
Nachteil: Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden.